Unsere Geschichte
Hinter weniger allein stehen Tina, Marco und Luca. Tina lebt mit den Folgen einer Hirnblutung und Epilepsie. Marco lebt seit einer Wirbelsäulen-OP wegen Spondylarthrose und Gleitwirbeln mit eigenen Einschränkungen. 2012 kam Fibromyalgie dazu; außerdem besteht der Verdacht auf ME/CFS. Zugleich begleitet er Tina als pflegender Angehöriger. Luca erlebt, wie Krankheit eine Familie und ihren Alltag verändert.
Marco hat für sich gelernt: Die Diagnosen gehören zu seinem Leben, aber sie sollen nicht jeden Tag bestimmen, wer er ist und wie er lebt. Der Kampf ist da. Ihm nicht mehr alles an Macht zu geben, hat ihm geholfen, besser mit ihm zu leben.
Marco ist ausgebildeter Personaldienstleistungskaufmann. Sein kaufmännischer Blick hilft heute dabei, aus Erfahrungen klare, verständliche Angebote und digitale Werkzeuge zu entwickeln. Die Erfahrung mit Krankheit und Pflege ist dabei keine fachliche Ausbildung – sie sorgt aber dafür, dass weniger allein nah am echten Alltag bleibt.
Es gibt für vieles Zuständige, Informationen und Fachleute. Was oft fehlt, ist der Alltag dazwischen: Wie man Entscheidungen trifft, wenn der Kopf voll ist. Wie Beziehungen sich verändern. Wie man Anträge, Termine, Erschöpfung und Sorgen überhaupt unter einen Hut bekommt.
Genau darüber schreiben wir. Nicht, weil wir für andere sprechen können. Sondern weil wir wissen, wie es sich anfühlen kann, mitten in so einer Situation zu stehen.